Alpentour 2006 Review

“Tage der kochenden Kühler”

Nasser Abend 

Nach dem Wolkenbruch in Inzell

Die frühsommerliche Schwüle hing wie eine Glocke über Bayern und den Voralpenland als wir uns gegen 17:00 Uhr auf den Weg nach Inzell machten. Gerry’s “normales” Auto ein W107 war wegen eines Unfallschadens noch in der Werkstatt geblieben. Das gleiche Schicksal teilte auch mein MGB. (siehe Project MGB). Gerry hatte mit seinem 350SEC “Klima” und viel Platz.  Kaum “on the road” klingelte mein Handy. Hubert und Uwe waren in Greding “gestrandet”. Die “Renn-Pagode” gerade erst im Einsatz auf der Ralley Korsika stand mit kapitalem Motorschaden in der Rastanlage an der A9. Hubert nicht “fad” rief zu Hause an und lies sich auf dem Hänger eine wunderschön restaurierte Pagode in schwarz  mit Automatikgetriebe bringen. Gegen Mitternacht sollte er im Chiemgauer Hof eintreffen.

Wir hatten auch mit Problemen zu kämpfen. Eine dunkle Wolkenwand stand vor uns im Südosten. “B3” meldete eine Unwetterwarnung für die Landkreise Traunstein, Rosenheim und Altötting. Genau DA mussten wir hin….. Hinter Wasserburg fing es zu regnen an. In Traunstein war es dann ein Wolkenbruch und die Straßen waren teilweise überflutet. Die Pagode und der SEC pflügten sich den Weg nach Inzell frei. Irgendwie hatte ich das Gefühl Wassertropfen auf meinem Fuß zu spüren. “PAGODEN sind DICHT!!” klang es mir noch im Ohr. Ich sollte eines Besseren belehrt werden.

Es goss die ganze Nacht. Der nächste Tag brachte es ans Licht. Wasser im Fußraum und jede Menge im Kofferraum. Ursache vermutlich die Verdeckkastenabdeckung. So eine Sch…..! Nach den Ursachen wird wohl noch genauer nach der Alpentour geforscht werden müssen.

im Zug 

Abfahrt vom Zug der Tauernschleuse

Inzell am Morgen 

Inzell am Tag der Alpentour

On the road 

Die Tour rollt......

Tatsächlich waren alle pünktlich zum Start um 10:00 Uhr am Hotel. Die Tour hatte begonnen. Die Wolken lichteten sich zunehmend als wir in die Berge kamen. Natürlich lies die erste Extratour nicht lange auf sich warten. Am Hochkönig wollte ich partout den Dientensattel auch noch überqueren….. Das Gelächter war entsprechend groß. Kurz vor Lend wurden wir von Steinschlag aufgehalten. Dadurch war die Ankunft in Bad Gastein verzögert. Auf dem Parkplatz entdeckte Hubert einen Ölfleck unter seinem “Ersatzfahrzeug”. Schnell war die Uhrsache gefunden. Ein Ölschlauch leckte! Ein Hydraulikbetrieb musste her. Wir verschoben das Problem bis nach dem Tunnel. Trotzdem erreichten alle noch den Sonderzug durch die Tauern um 13:50 Uhr. Friedmar war das nächste Sorgenkind. Bei der Entladung vom Zug verlor er fast die Heckklappe seines Dutton. Die Scharniere waren ausgerissen. Braunes Klebeband der ÖBB hielt die nächsten Tage den Deckel an der richtigen Stelle. Der Rest der Truppe war schon einige Minuten auf dem Weg ins Tal als wir losfuhren. Links an der Straße nach einigen Km war ein “Hydraulikzentrum”. Hoffentlich hat Hubert es gesehen?! Er hatte….. wie sich später herausstellte.

4 in a row 

4 in a row

Bachmann's 

Bachmann´s Restaurant in Obervellach

Der Weißensee lag ruhig in der Abendsonne. Das Hotel war bestens für uns geeignet und alle fühlten sich sofort wohl. Hubert hatte einen neuen Hochdruckschlauch aber immer noch Zündungsprobleme. (Der Verteilerantrieb war um 180° verkehrt eingebaut so dass 6° vor O. T. das Maximum waren…. Nicht genug!)  Den Rest plagte vereinzelt noch das eine oder andere Problem, meist Zündung, Vergaser. Ein Prosecco Empfang und das Abendessen waren dann das Ende des Ersten Tages.

Weissensee am Morgen 

Morgenstimmung am Weissensee

Der Prosecco Empfang bei Bachmann’s Biolachs war perfekt. Die Sonne lachte vom Himmel und wir genossen verschieden geräucherten Fisch, insbesondere Lachs mit einem Glas Wein. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr weg.

Friedmar und wir waren die letzten auf dem Weg zum Weißensee. Den Anstieg zum Pass nutzen wir um die Kräfte zu messen. Der Dutton liegt sicherlich besser auf der Straße doch ich konnte ihn zumindest in Schach halten und das obwohl ich Probleme über 4000 U/min hatte. Die neuen 195er Reifen hielten gut.

Hotel Kolbitsch 

Hotel Kolbitsch am Weissensee / Kärnten

Die Herausforderung des zweiten Tages war es Fußball und die Alpentour unter einen Hut zu bekommen. Auch das sollte gelingen! Doch zunächst mussten noch einige Requisiten her. Das Hotel hatte VCR und einen “Getto Blaster”, Dietmar den Beamer und somit fehlten nur die Kabel um alles zu verbinden. Die fanden sich in Hermagor im BAUMAX und beim Hartlauer! Damit waren die Vorraussetzungen für die Übertragung geschaffen.

Pause 

Pause im Val Aupa

Das Nassfeld immer noch im original Zustand zumindest auf der italienischen Seite. Der Abstecher über das Aupa-Tal war der erste Höhepunkt. Die Suche nach der richtigen Abfahrt nach Tolmezzo erschuf eine neue Figur der Alpentour “Einen doppelten Grevel” oder die Doppelacht. Die Sonne brannte in der Zwischenzeit unbarmherzig vom Himmel. Nach den typischen italienischen Mittagessen im Restaurante “Al Benvenuti” ging es Richtung Ovaro (525m)

Hier begann das High Light der Alpentour 2006. Die Auffahrt zum Monte Zoncolan (1750m). Die 1225 m hatten es in sich! Die Straße gerade mal so breit wie ein Auto und Steigungen von bis zu 20% waren noch ok, aber die Straße in den 3 Tunnels war Natur pur, d. h. ausgewaschen. Diverse Aufsetzer und ein abgerissener Auspuff waren die Folge. Ein bis dahin gut funktionierender 230SL hatte keine Leistung mehr und mehrer Kühler kochten am Gipfel. Zur Überraschung befanden sich am Gipfel noch mehrere Dutzend Motorradfahrer die aus dem Staunen gar nicht mehr raus kamen als wir mit unseren Autos aus Ovaro ankamen. So was hatten sie nicht erwartet. Die Abkühlung tat Mensch und Maschine gut!. Friedmar nahm mit dem Dutton auf der Abfahrt noch zwei Begrenzungungspfähle mit....  das trug er mit Fassung!

das Tor aus der Hoelle 

Das Tor aus der “Hölle” am Monte Zoncolan

Der kocht 

 

Heiss 1 

Der kocht.....

 

und der auch!

Am Rif Moro (1320m) auf der Abfahrt war ein Bikertreffen das erklärte die Gruppe am Gipfel. Sutrio (620m)  war dann leicht erreicht und die Rampe am Plöckenpass (1380m) war schon fast ein Kinderspiel im Vergleich zum Monte Zoncolan. Über Kötschach und Hermagor ging es zum Hotel Kolbitsch zurück an den Weißensee. Rechtzeitig vor dem Anpfiff hatten wir unsere Großbildleinwand aufgebaut und Deutschland gewann verdient mit 2:0 gegen Schweden. Der Grillabend dauerte noch länger nicht nur wegen des Sieges im Fußball…..

Noch ein Sorgenkind 

Noch ein Sorgenkind.....

Fussballfieber 

Fußballfieber!

Kampfspuren 

Kampfspuren am Dutton......

Dutton der Steinesammler 

Steinesammler...... und Klebeband im Fussraum

Der Rückweg am Sonntag über den Felbertauern Tunnel  und den Pass Thurn nach Oberndorf verlief unspektakulär. Das Ende der Alpentour 2006 war nach dem Mittagessen im Gasthof Neuwirt gekommen. Gut “durch gegrillt” erreichten wir dann noch das Gasthaus Hofmaier in Hetzenhausen. Mit Blitz und Donner verabschiedeten sich die Hitze und die letzten Gäste der Alpentour 2006 am Sonntagabend.

Manche träumen schon von der nächsten Alpentour 2007 die uns ein Wiedersehen mit Dagmar Senoner und der Pension Ciamp in St. Christina bescheren wird.

VW und Alfa 

Das Duell am Monte Zoncolan!

und er faehrt doch 

...und er fährt doch ...der MGB von Frank!

Dear Thomas,

please let me  thank you once more for the opportunity to join the ALPENTOUR 2006 which  was enjoyed by my wife and me very much.According to our opinion the action is the best we have known because

-         organisation is absolutely perfect

-         the route chosen  was leading through the most beautiful areas

-         accommodation and service was superb

-         members of your club are nice and friendly group in which we feel very comfortableWe also appreciated the fact that everybody is willing and ready to help to someone with problems and all unusual situations are being solved with humour and smile. So all these are the reasons why we would like to participate in ALPENTOUR 2007 provided we are healthy and our car is as well.I hope your trip home was as smooth as ours and you arrived home sound and safe.Please say Hello to all members of the Oldtimer-Freunde Freising Club and we are looking forward to meeting again next year!    Hana and Petr Pelech

P S if our club friends would like to send their photos to us, they can do so by sending them to this e-mail address: petr.pelech(at)altiskolin.cz

Freundschaft 

Freundschaft /  Friendship                      P. Pelech

hier noch weitere die Bilder von Gerry van Zandt unserem Gast aus Portland , Or USA